Ein Montagmorgen Wie Kein Anderer

Es war an einem Montagmorgen, die Sonnenstrahlen weckten mich liebevoll in meinem Bett und ich freute mich auf den bevorstehenden Tag. Es sollte ein Tag wie jeder andere werden, doch ich hatte mich geirrt. Als ich an diesem Tag das Haus verließ und mich auf den Weg zur Bahn machte, bemerkte ich auf der anderen Straßenseite eine Frau entlang gehen. Es war nicht irgendeine Frau, nein, sie hatte etwas besonderes an sich. Ihre Ausstrahlung vermittelte eine Art von besonderer Eleganz und hohem Wert, gleichzeitig hatte man nicht das Gefühl, als hätte sie eine arrogante Persönlichkeit. Wenn ich ein bisschen weniger realistisch denken würde, dann könnte ich wohl von Liebe auf den ersten Blick sprechen.

Während ich sie auf der anderen Straßenseite beobachtete, fielen mir ihre langen blonden Haare, ihr faszinierender Körper, ihre vollen roten Lippen und das süße Lächeln in ihrem Gesicht auf.
Wie ich so vor mich hin träumte, bemerkte ich nicht, dass diese hübsche Frau mittlerweile die Straßenseite gewechselt hatte und nun ein kleines Stückchen hinter mir ging. Erst als ich sie erneut mit meinem Blick auf der anderen Straßenseite suchte, fiel mir auf dass sie sich nicht mehr dort befand. Leicht traurig, diesen wunderbaren Anblick nicht weiter genießen zu können, blieb ich an einer roten Ampel stehen und dachte an den bevorstehenden Arbeitstag. Als es dann schließlich grün wurde und ich meinen Blick routinemäßig zur Seite wand, da bemerkte ich, dass diese faszinierende Frau mittlerweile nur wenige Meter neben mir stand. Sofort hatte ich das Gefühl, als würde sich mein Herzschlag verdoppeln und ich blickte etwas nervös geradeaus.

Es ist nicht so, dass ich Angst hätte eine Frau anzusprechen, aber Superman bin ich nun auch wieder nicht. Nichtsdestotrotz hatte ich das starke Verlangen diese Frau kennen zu lernen. ich nahm mir also fest vor, dieses wundervolle Geschöpf auf meinem Weg zur Bahn anzusprechen.
Ich denke, jeder Mann kennt dieses Gefühl, wenn man nur noch wenige Sekunden davor steht, eine attraktive junge Frau anzusprechen und darüber nachdenkt, welcher Satz wohl die beste Eröffnung wäre, auf der einen Seite ist es ein gutes Gefühl, auf der anderen Seite auch ein sehr beängstigendes. Die Bahn kam immer näher und so langsam musste ich eine Entscheidung treffen. Da ich ja bereits einige Meter neben ihr zurückgelegt hatte, kam es mir ein wenig doof vor sie einfach mit einem „Hey“ anzusprechen. Ich entschloss mich daher, ihr direkt ein Kompliment zu machen.

„Entschuldigung, aber ich wollte Dir nur kurz sagen, dass Du ein wirklich wunderschönes Lächeln hast.“

Zu meiner großen Verwunderung antwortete sie direkt mit einem:
„Danke… (Pause) …mein Name ist Jasmin, wie heißt Du?“

Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, war ich ein wenig überrumpelt und wusste erst einmal ein paar Sekunden nicht, was ich antworten sollte. Dies entging natürlich auch ihr nicht und mit einem Lächeln sagte sie:
„Ich rate auch gerne, allerdings bin ich wirklich schlecht bei solchen Sachen.“ Sie lachte.

Ich bekam es dann aber schließlich doch auf die Reihe mich vorzustellen und die letzten Meter zur Bahn führten wir eine interessante Unterhaltung. Da sie jedoch in die andere Richtung musste, hatte ich auf meinem Weg zur Arbeit genügend Zeit mir über dieses Erlebnis Gedanken zu machen.
Ich hatte eine wunderschöne Frau gesehen, lediglich einen Satz gesagt, bereits ihre Namen erfahren, eine nette Unterhaltung mit ihr geführt und letztendlich sogar ihre Telefonnummer erhalten. Und der Grund für all das ist eine klitzekleine Entscheidung und zwar die Entscheidung sie anzusprechen und einfach zu sehen was passieren würde.
Erwartet nicht die große Liebe, sondern ein aufregendes Abenteuer mit einer unter Umständen bezaubernden Frau… von der Liebe könnt ihr euch dann später verzaubern lassen.

Was lernen wir daraus?

Im Leben, da kann man nie wissen, wie genau sich eine Situation entwickeln wird und was die Zukunft bringen wird. Die einzige Frage lautet: Möchte man erfahren, welch wunderbaren Ereignisse aus dieser einen Situation hervorgehen könnten oder aber möchte man sein Leben weiterhin so leben wie bisher und keinen Schritt dahingehend machen, dass sich in Zukunft etwas verändert?

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